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 Beim Prenzlkasper “geklaut”:
“Mein Name ist Andreas Ulbrich, ich bin 1959 geboren und seit Ende der achtziger Jahre Puppenspieler. Davor war ich u.a. Lokomotivschlosser und Lehrer.
Ich schreibe meine Stücke selbst, zum Puppenbau habe ich kein Talent, dafür mit dem Ehepaar Höhne gute Partner. Die Musik zu meinen Stücken komponiert und produziert Ralf Zimmermann.
Meist spiele ich für Kinder, gelegentlich auch für Erwachsene.
Nachdem ich verschiedene Techniken des Puppenspiels ausprobiert habe, lege ich mich jetzt auf das Handpuppenspiel und vor allem auf das Kaspertheater fest.
In den letzten Jahren gewinnt die Improvisation in meinen Stücken immer mehr an Bedeutung. Das Puppenspiel und die Kommunikation mit dem Publikum machen mir Spass und ich glaube, dass meine Zuschauer jeglichen Alters dies spüren.
Ich habe mit dem Prenzlkasper eine feste Spielstätte, die ich gemeinsam mit Freunden bespiele, aber ich bin auch überall im deutschsprachigen Raum und meiner Wahlheimat Österreich, wo ich in verschiedenen Städten zu festen Terminen spiele, mit meinen Stücken unterwegs.
Ich möchte Sie und Ihre Kinder vor allem gut unterhalten, aber es stört mich auch nicht, wenn der Wissens- und Erfahrungsschatz meiner kleinen Gäste nach dem Theaterbesuch grösser ist als vorher.
Es ist mein Wunsch, Kindern ein erstes und zumeist konventionelles Theatererlebnis zu bieten. Das Puppentheater, wie ich es spiele, ist eine traditionelle Theaterform, aus der sich in der langen Geschichte des Theaters andere Spielformen entwickelt haben. Deshalb ist der Besuch meiner Stücke in der Kindheit eine gute Ausgangsbasis für ein den Besuch verschiedenster anderer Theaterformen. Der Spass am Bruch der Konvention setzt ja die Kenntnis der Konvention voraus.
Dass Kinder sich köstlich amüsieren, schliesst nicht aus, dass ihren Eltern genauso geht.”
Liest man die Berliner Presse, zeichnet Andreas Ulrich traditionelles Kaspertheater aus, das immer auf der Höhe der Zeit ist. Dazu befruchten sich Prenzlkasper und das Umfeld immer wieder - gerade weil im Kiez rund um den Prenzlauer Berg begeisterungsfähige Kinder und theaterwillige Eltern zu finden sind. Da fällt es leicht, auch komplizierte Sachverhalte ganz simpel und leicht verständlich darzustellen.
Lang lebe der Prenzlkasper!
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