Ein vergnüglich-dramatischer Abend mit einem Schauspieler, Figuren, Objekten und Musik für Erwachsene und Jugendliche.

Faust geht mit dem Teufel einen Pakt ein, der ihn zu einer ruhelosen Suche nach dem uneinholbar zukünftigen Glück verpflichtet. Ohne Rücksicht auf Verluste stürzt er sich in den Rausch der Zeit und findet zunehmend Gefallen an seinem neuen Lebenslauf. Charmant und gewitzt, Mephisto an seiner Seite, wickelt er jeden um den Finger. Auch Gretchen verliebt sich in ihn und wird zum Opfer seiner rastlosen Suche nach dem schönsten Augenblick. Nur sie erkennt, dass der Teufel bereits ein Teil von Faust geworden ist. Oder ist es umgekehrt?

Faust ist voller Liebe zu Gretchen, doch ein Pakt mit dem Teufel hat Folgen

Der Geheimrat Johann Wolfgang Goethe dichtete im Jahre 1808 an der Zahl 12.111 gewaltige und vielzitierte Verse um zu erkunden, was die Welt im Innersten zusammenhält und was der Wert des Lebens ist.

Auch heute, mehr als 200 Jahre später, lohnt sich ein frischer Blick auf Goethes Text. In der heutigen Zeit der Geschwindigkeit, des Konsums, der Medien und der Ökonomie, fragen wir uns:

Wie weit gehen wir für unsere Ziele und welche Opfer nehmen wir dafür in Kauf? Welchen Pakt gehen wir heute mit dem Teufel ein, um uns selbst zu verwirklichen?

Wollen wir, wie Faust, um jeden Preis nach Höherem streben, immer weiter, immer schneller, immer mehr, - vor allem immer mehr Ich?

In seiner eigenen Interpretation des Faust spürt das Theater Töfte Fragen nach Wahrheit, Verantwortung, Freiheit und Liebe nach und sucht die Grenzen von Gut und Böse in der Geschichte, die nicht immer leicht zu erkennen sind.

Dabei soll es lustvoll zugehen, frei nach Goethe: Die Pfosten sind, die Bretter aufgeschlagen, und Jedermann erwartet sich ein Fest.

In einer rasanten Mischung aus Schauspiel, Figurenspiel und Objekttheater, mit Musik und viel Nähe zum Publikum nehmen wir Sie mit auf eine Reise durch den Faustkosmos.

Und keine Sorge! Tragödie bleibt zwar Tragödie, aber schon Goethe hat sein Werk mit überbordendem Humor und viel Augenzwinkern gespickt.

Wir haben die große deutsche Dichtung für unseren Theaterabend so "verdichtet" dass Sie hoffentlich nach 70 vergnüglichen, romantischen und tragischen Minuten zum Augenblicke sagen werden:

Verweile doch, du bist so schön!

Spiel: Ralf Kiekhöfer
Kostüme: Maud Schröerlücke
Figuren und Ausstattung: Ralf Kiekhöfer
(Mit einem herzlichen Dank an den Figurenbauer Norman Schneider für seine kollegiale und kongeniale Unterstützung)
Theater Töfte Ralf Kiekhöfer, Halle: Faust - eine Verdichtung
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